Mitglieder, die sich in besonderer Weise für die Genossenschaft, Nachbarn, für Mitglieder oder das Gemeinwohl einsetzen, verdienen Anerkennung. Wir zollen unseren Respekt für dieses Engagement seit 2005 mit der Vergabe der Max Terworth Medaille.

 

Die silberne Ehrenmedaille ist nach dem langjährigen bgfg-Mitglied Max Terworth benannt.

 

Bereits 1962, mit Einzug in seine Wohnung in Moorfleet, engagierte er sich in der Vertreterversammlung der Genossenschaft. Auch als SPD-Kommunalpolitiker vertrat er 20 Jahre lang die Interessen der Billbrooker und Moorfleeter. Liebevoll wurde er als "Das Gewissen der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter" oder der "Bürgermeister von Moorfleet" bezeichnet. Er verstarb am 20. Juni 2012 im Alter von 91 Jahren, doch er und sein Engagement bleiben unvergessen.

Preisträger der Max Terworth Medaille

2019

2019: Gerd Lütjens

„Meine Biografie hatte durchaus Brüche. Aber wenn es eine Konstante in meinem Leben gibt, dann ist das die Frage von Interessenvertretung oder eben die Verteidigung der Demokratie.“

 

Gerd Lütjens ist in Bremerhaven aufgewachsen, 1969 zog er für sein Soziologie-Studium nach Hamburg. An der Hamburger Behörde für Arbeit, Jugend und Soziales arbeitete er nach dem Studium als Referent für Arbeit, Jugend und Soziales. Später wechselte er zur Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Dort war er Referent für Arbeitsmarktpolitik und zuletzt Personalratsvorsitzender.

 

Neben dem Beruf engagierte sich Gerd Lütjens immer auch ehrenamtlich. Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist er Gewerkschaftsmitglied. Noch heute arbeitet er im Landesbezirks-Seniorenausschuss der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft ver.di. mit. Außerdem gibt er seit 1973 in Hamburg Volkshochschulkurse.

 

Bei der bgfg unterstützte er das Sozialmanagement mit einer Veranstaltungsreihe. Mit „Zur Diskussion gestellt“ konzipierte er ein Veranstaltungsformat, in dem Themen wie das Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA oder „Geflüchtete als neue Nachbarn“ besprochen wurden. So profitieren auch die Mitglieder der bgfg von Gerd Lütjens‘ Gabe, Politik anschaulich zu vermitteln.

 

Für Gerd Lütjens ist es naheliegend, sich auch für die bgfg zu engagieren: „Genossenschaft ist schließlich auch Demokratie.“ Für sein Engagement verlieh ihm der Vorstand der bgfg die Max Terworth Medaille.

2018

2018: Hilke Hänsch

„Es ist eine wunderschöne Aufgabe, ein Kind beim Erwachsenwerden zu begleiten“, sagt Hilke Hänsch, die im Jahr 2018 die Max Terworth Medaille erhielt.

 

Hilke Hänsch ist selbst in einer Pflegefamilie groß geworden. Nachdem sich ihr eigener Kinderwunsch nicht erfüllte, entschieden ihr Mann und sie, ein Pflegekind aufzunehmen. Das Kind litt am sogenannten fetalen Alkoholsyndrom (FAS), das durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entsteht. Das FAS kann dazu führen, dass Kinder vielfältig beeinträchtigt sind und lebenslang auf Hilfe angewiesen bleiben. Hilke Hänsch engagiert sich sehr dafür, die vielfältigen Symptome bekannter zu machen, damit Kindern und Eltern besser geholfen wird.

 

Hilke Hänsch fördert den Austausch von Familien untereinander. Sie organisiert einen offenen Elterntreff und berät Eltern und Pflegeeltern von Kindern mit und ohne Behinderung. Genauso gerne macht Sie Menschen Mut, Pflegekinder aufzunehmen und berät sie um diesen ersten Schritt. Hilke Hänsch arbeitet in der Nachmittagsbetreuung an einer Ganztagsschule und leitet einen Seniorentreff einer Kirchengemeinde in Hamm.

 

Der bgfg Vorstand verlieh Hilke Hänsch die Max Terworth Medaille für ihr beeindruckendes Engagement für Kinder und Familien, für Menschen mit Behinderung sowie für ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft und im Stadtteil.

2017

2017: Klaus Otte

„Ich wollte nicht einfach nur Geld spenden, sondern sehen, wo es hingeht“, sagt Klaus Otte, der sich im Verein Hanseatic Help für Flüchtlinge, Obdachlose und soziale Projekte engagiert.

 

Im August 2015 begann Klaus Otte, in den Messehallen für Flüchtlinge gespendete Kleidung zu sortieren. Aus der spontanen Initiative, die sich damals für die Flüchtlingshilfe bildete, wurde der Verein Hanseatic Help. Dort übernimmt Klaus Otte technische Aufgaben, repariert defekte Handhubwagen, fährt den Gabelstapler und belädt den LKW. Ihn motiviert, dass all die fein säuberlich in der Lagerhalle sortierten Spenden direkt zu Menschen gebracht werden, die sie dringend brauchen.

Außerdem gehört Klaus Otte gehört seit 2012 zum harten Kern von etwa 150 Freiwilligen, die das Hamburger Hafenmuseum auf der Veddel unterstützen. Zusammen mit vier anderen kümmert er sich um eine historische Barkasse von 1926. Seit Gründung der Elisabeth-Kleber-Stiftung setzt sich Klaus Otte in deren Förderausschuss ein und ist Sprecher für den Bereich der Jugendförderung. Nicht zuletzt ist er seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht tätig.

Klaus Otte setzt sich in vorbildlicher Weise und mit viel Herzblut für seine Mitmenschen ein. Dafür dankte ihm der bgfg Vorstand und verlieh ihm im Jahr 2017 die Max Terworth Medaille.

2016

2016: Celine Müller-Berg und Georg Friedrich Horn

„Von Anfang an braucht jedes Projekt eine Anzahl Menschen, die Lust haben, daran mitzuwirken, und die es mittragen“, sagt Rico Horn, der zusammen mit Celine Müller-Berg Stadtmenschen in Kontakt zur Natur bringen.

 

Die Max Terworth Medaille wurde im Jahr 2016 an Celine Müller-Berg und Georg Friedrich Horn, den viele als „Rico Horn“ kennen, verliehen. Die beiden, die auch privat ein Paar sind, entwickeln und pflegen, in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialmanagement der BGFG „Mitmachgärten“ in unseren Wohnanlagen. Die Gärten folgen dem Prinzip der Permakultur, eine Gartenbaumethode, die auf Nachhaltigkeit setzt: Die Gärten bestehen weitgehend aus heimischen Pflanzen, viele davon haben essbare Früchte oder Blätter.

Celine Müller-Berg, die ein Studium an der Kunsthochschule absolviert hat, bietet vor allem Kindern und Jugendlichen an, die Natur auch künstlerisch zu erfahren. Im Osterbrookviertel leitet sie gemeinsam mit Luis Valle das offene Angebot „Kunst und Natur“ für Kinder und Jugendliche. „Unsere Gartengruppen pflegen gemeinsam ihre Mitmachgärten und dabei zugleich die Nachbarschaft und das Miteinander!“, lobte Ingo Theel.

Wir danken den beiden für ihren Einsatz und für die Leidenschaft, mit der sie zusammen mit engagierten Nachbarn grüne Oasen in unseren Wohnanlagen schaffen.

2015

2015: Susanne Thomass

„Ich kann die großen Probleme der Welt nicht ändern, aber ich kann dazu beitragen, dass das Leben in meinem direkten Umfeld ein wenig besser wird“, sagt Susanne Thomass, die aus Hamm nicht mehr wegzudenken ist.

 

Im Jahr 2015 wurde die Max Terworth Medaille an die Diplom-Psychologin Susanne Thomass verliehen, die sich vielfältig in ihre Nachbarschaft einbringt. In 2010 gründete sie den gemeinnützigen Verein "Reden hilft - wenn jemand zuhört e.V.", der eine Anlaufstelle ist für Menschen in Krisen- und Konfliktsituationen. Ob Beziehungskrisen, Schwierigkeiten mit pubertierenden Kindern, Sinnfragen oder Schuldenproblemen: Susanne Thomass hat für jeden ein offenes Ohr.

Die gebürtige Berlinerin lebt seit 1998 in Hamm. Im Alter von 50 Jahren erfüllte sie sich ihren Lebenstraum und absolvierte ein Studium zur Diplom-Psychologin. Heute profitieren Menschen von ihrer mehrjährigen Erfahrung in der psychologischen Beratungstätigkeit. Im Nachbarschaftstreff Elbschloss an der Bille im Osterbrookviertel bietet sie ebenfalls Beratungen an. Hier betreut sie auch den Frauenstammtisch "Hammer Frauenzimmer", bei dem sich Frauen zu verschiedenen Themen austauschen können.

Darüber hinaus ist Susanne Thomass im Quartiersbeirat des Osterbrookviertels aktiv, wo sie sich mit kreativen Ideen für die Integration von Flüchtlingen einsetzt.

Mit der Verleihung der Max Terworth Medaille sprechen wir ihr unseren Dank und Anerkennung aus.

2014

2014: Dörte Inselmann und Jochen Schindlbeck

„Wir wollen immer noch die Welt verbessern“, sagen Dörte Inselmann und Jochen Schindlbeck vom Kulturpalast Hamburg, denen im Juni 2014 die Max Terworth Medaille verliehen wurde.

 

Dörte Inselmann ist Mitbegründerin des Kulturpalastes, der 1980 als Stadtteilzentrum in Billstedt seinen Anfang hatte. Jochen Schindlbeck kam 2003 dazu und ist inzwischen kaufmännischer Leiter. Die beiden engagieren sich wie kaum jemand anders für die kulturelle Stadtentwicklung in Billstedt, sie wollen Welten verbinden und die Billstedter unterschiedlichster Herkunft durch Kultur zusammenbringen. Bei Projekten wie der HipHop Academy oder musikalische Früherziehung der „Klangstrolche“ können Potenziale entfaltet werden. Nicht nur der Kultur Palast hat eine großartige Entwicklung hingelegt, auch das Quartier Billstedt hat sich durch die Impulse des Kultur Palastes entwickelt. Das angestrebte Ideal ‚Multikulti‘ wird heute im Kultur Palast und im Quartier gelebt. Die beiden Preisträger wollen mit einem Augenzwinkern immer noch die Welt verbessern, sie sind auf jeden Fall auf dem Weg dahin!

2013

2013: Barbara Schönau

„Durch Selbstmitleid kommt man nicht weiter“, sagt Barbara Schönau, die sich trotz mehrerer schwerer Schicksalsschläge mit viel Engagement für andere einsetzt.

 

Nachbarschaftliches Engagement und Zivilcourage sind für Barbara Schönau gelebte Werte. Für ihren Einsatz wurde ihr im Jahr 2013 die Max Terworth Medaille verliehen. Barbara Schönau wohnt seit 2006 in unserer Wohnanlage in Horn, wo sie sich seit Gründung des Nachbarschaftstreffs im Jahr 2009 ehrenamtlich engagiert. Sie bietet Hockergymnastik an, hilft bei Kontakt zu Krankenkassen und Behörden und hat immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen. Sie ist ein positiver Mensch, der trotz schwerer Schicksalsschläge nie aufgibt. Seit einem Unfall ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. „Durch Selbstmitleid kommt man aber nicht weiter“ sagt sie, lässt sich durch nichts entmutigen, ist beharrlich, geduldig und durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen. Mit Dank und Anerkennung für ihr nachbarschaftliches Engagement und ihren Einsatz überreichten bgfg Vorstände Peter Kay und Ingo Theel die Max Terworth Medaille an Frau Schönau.

2012

2012: Reinhild Esch

"Zuhören, wahrnehmen, handeln" ist ein Motto von Reinhild Esch, Trägerin der Max Terworth Medaille 2012.

 

Reinhild Esch hat schon immer gern mit Men­schen gearbeitet. 25 Jahre lang arbeitete sie als Sozialpädagogin bei der AWO im Kinder- und Pflegebereich. Die Überwindung einer schweren Erkrankung gab ihr den Anlass, eine Aus­bildung zur Hospiz- und Sterbebegleitung sowie eine vierjährige Ausbildung zur Seelsorgerin zu machen.

Heute ist sie ehrenamtlich im Universitäts­krankenhaus Eppendorf (UKE) in der Sterbe­begleitung tätig und wird gerufen, wenn es gilt, einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Neben dieser beeindruckenden ehrenamtlichen Tätigkeit ist Reinhild Esch für die bgfg auch nebenberuflich tätig als Seniorenberaterin im Elbschloss an der Bille im Osterbrookviertel. Auch Hausbesuche führt sie auf Wunsch durch. Hier erfährt sie Vieles von den Sorgen und Bedürfnissen der älteren Menschen. Sie gibt damit immer auch ein Stück Lebenshilfe für die Menschen im Quartier. Daneben organi­siert sie das wöchentliche Seniorencafé im Elbschloss, bei dem sich die Menschen zum Klönen und Spielen treffen.

Es gehört Mut, Zivilcourage und ein großes Maß an Menschlichkeit dazu, sich mit dem schwieri­gen Thema Sterben auseinanderzusetzen und anderen Menschen Halt zu geben. Reinhild Esch gibt diese Hilfe und den Halt für die Menschen von Herzen. Für ihren Einsatz und ihr Engagement, das noch weit über die Sterbebegleitung und Seniorenberatung hinausgeht, sprechen wir Reinhild Esch unsere große Anerkennung und unseren Dank aus.

2011

2011: Ingrid Ihde-Böker

"Wohnen ist einfach schöner, wenn man sich kennt und etwas gemeinsam macht", findet Ingrid Ihde-Böker, Trägerin der Max Terworth Medaille 2011.

 

Ingrid Ihde-Böker gehört zu den ersten Bewohnern, die 1968 unsere damals neue Wohnanlage in Niendorf bezogen und sie hat sich von Anfang an für eine gute Nachbarschaft eingesetzt. Sie gehört zu den Mitbegründern des Niendorfer Nachbarschaftstreffs. Daneben ist sie seit über 20 Jahren als Mitgliedervertreterin in der Genossenschaft aktiv und wirkt seit Gründung der Elisabeth-Kleber-Stiftung im Förderausschuss mit.

Der Antrieb für ihr Engagement in der Nachbarschaft ist es, Angebote zu schaffen, damit die Menschen miteinander in Kontakt bleiben und nicht die Anonymität überhand nimmt. „Wohnen ist einfach schöner, wenn man sich kennt und etwas gemeinsam macht." findet Ingrid Ihde-Böker.

Doch nicht nur in nachbarschaftlicher Hinsicht ist Ingrid Ihde-Böker engagiert. Schon früher war sie politisch interessiert und sportlich aktiv – im Sportverein hat sie sich als Jugendleiterin und Trainerin betätigt und war sogar Landesjugendwartin der Hamburger Turnerjugend. In der Schule ihres Sohnes war sie Elternvertreterin, begleitete Ausfahrten und fuhr bei Reisen der Fußballjugend als Betreuerin mit.

Die Vielzahl an Aktivitäten, die Inge Ingrid Ihde-Böker in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart macht, ist so groß, dass man sie gar nicht alle aufführen kann. Bei allem war und ist ihr aber immer wichtig, dass sie „an der Basis" tätig ist.

2010

2010: Saeeid Dastmalchian

 Im Jahr 2010 erhielt der Künstler Saeeid Dastmalchian die Max Terworth Medaille.

 

Der Hamburger Künstler iranischer Herkunft setzt sich mit seinen Projekten in besonderem Maße für das Zusammenleben der Kulturen und die Integration von Menschen ein. Dazu gehört z. B. das Projekt „Träume leben – Migration als Chance", das Saeeid Dastmalchian im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat und mit dem er jungen Migranten Mut machen möchte, an sich selbst und ihre Träume zu glauben. Die Elisabeth-Kleber-Stiftung der BGFG hat dieses Projekt unterstützt.

Mit weiteren Vorhaben wie „Büffet der Kulturen", „Zeit der Begegnung" oder „Unverschleierte Augenblicke" zeigt Saeeid Dastmalchian seit Jahren, dass die Vielfalt der Menschen eine Bereicherung für die Gesellschaft ist. Diese Vielfalt gibt es auch in den Wohnanlagen der bgfg. Saeeid Dastmalchian setzt sich ein für ein besseres Miteinander der Kulturen und zeigt damit ein hohes Maß an Zivilcourage.

Mehr über Saeeid Dastmalchian erfahren Sie unter www.dastmalchian.de.

 

2009

2009: Helga und Walter Alber

"Offen auf die Menschen zugehen", so lautet das Motto von Helga und Walter Alber. Und genau diese Einstellung kommt ihrer Nachbarschaft und ihrem Wohnumfeld zu Gute.

 

Im Jahr 2009 erhielten die Eheleute Helga und Walter Alber aus der Wandsbeker Wohnanlage die Max Terworth Medaille. Die beiden wohnen seit 1959 bei der bgfg. Mit Toleranz, Humor und Begeisterung engagieren sie sich auf vielen Gebieten. So hat der Mitgliedervertreter Walter Alber z.B. die Betriebssportgemeinschaft seines ehemaligen Arbeitgebers geprägt, indem er den Tennissport auch für den "kleinen Mann" zugänglich machte. Außerdem war er über 40 Jahre als Schriftführer im Vorstand eines Kleingartenvereins tätig und hilft dort bis heute mit seiner Offenheit multikulturelle Barrieren abzubauen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass "man schon im Kleinen viel bewirken kann", erzählt die gelernte Bürokauffrau Helga Alber. Sie ist ein echtes Organisationstalent und stellte dies schon bei zahlreichen Wohnanlagenfeiern, beim Adventskaffee und im Orga-Team des Nachbarschaftstreffs Eydtkuhnenweg eindrucksvoll unter Beweis.

2008

2008: Friedel und Wolfgang Schwarz

Friedel und Wolfgang Schwarz stehen für menschliches und vertrautes Miteinander in der Wohnanlage Niendorf.

 

Die Max Terworth Medaille 2008 ging an Friedel und Wolfgang Schwarz, ein Ehepaar, das sich in besonderer Weise für die Nachbarschaft engagiert. Die beiden unterstützen den Niendorfer Nachbarschaftstreff, organisieren regelmäßig Exkursionen zu ungewöhnlichen Orten in Hamburg und stellen Lesungen oder Schreibseminare auf die Beine.

Ihr soziales Bewusstsein war schon immer stark ausgeprägt: Bereits früher nahmen sie Austauschschüler auf, setzten sich für Flüchtlinge ein und beherbergten junge Menschen aus internationalen Jugendcamps bei sich zu Hause.

Friedel und Wolfgang Schwarz stecken voller Ideenreichtum, Begeisterung und Freude am nachbarschaftlichen Leben. Sie haben Spaß an ihren ehrenamtlichen Aktivitäten und sehen das Zusammenleben mit anderen Menschen als Bereicherung.

2007

2007: Lieselotte Gusko

Eine gute Gemeinschaft entsteht, wenn Nachbarn aktiv für einander da sind. Eine solche Nachbarin ist Lieselotte Gusko in unserer Wohnanlage Lohbrügge.

 

Die Max Terworth Medaille 2007 wurde am 12. Juni 2007 an die gewählte Mitglieder-Vertreterin für ihr bemerkenswertes Engagement verliehen. Seit fast 40 Jahren wohnt Frau Gusko im Fritz-Lindemann-Weg 2. Ein echtes Zuhause für sie, ihren Mann und ihre beiden Kinder.

Als 2001 der Lohbrügger Nachbarschaftstreff gegründet wurde, schloss sie sich der Orga-Gruppe an und unterstützte das Team durch ihre Kreativität, Tatkraft, einer guten Portion Humor, Offenheit und natürlich ihrem Durchsetzungsvermögen. Eine Frau, die schon in frühen Jahren ihre Courage unter Beweis stellte und weiß: "Man muss sich für seine Ziele grade machen!"

2006

KaRo- das sind Karola und Rolf Gollnek. Der liebevoll zusammengesetzte Name bringt es auf den Punkt: Sie sind ein echtes Team. Seit über 50 Jahren verheiratet, seit über 50 Jahren in Rothenburgsort.

 

Karola und Rolf Gollnek wurden am 12. Juni 2006 auf der Vertreterversammlung mit der Max Terworth Medallie 2006 ausgezeichnet. Ein kleiner Dank für das große Engagement des Ehepaars. Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind die beiden für die bgfg und ihre Nachbarn aktiv.

Gleich nach ihrem Einzug 1953 in die Marckmannstraße wurde Rolf Gollnek der Obmann seiner Nachbarschaft, kümmerte sich um alles, was anlag und half in der Not. Und das machen er und seine Frau bis heute: Mit Feingefühl und Wärme schauen sie hin, sehen, wo der Schuh drückt - und handeln! Das Ehepaar ist bekannt und beliebt in Rothenburgsort. Die Leute kommen mit ihren Sorgen zu Karola und Rolf Gollnek und sind immer willkommen.

2005

2005: Max Terworth

Mit dem ersten Empfänger dieser Auszeichnung wurde im Jahr 2005 gleichzeitig der Namensgeber gefunden: Max Terworth, langjähriger Mitgliedervertreter der Genossenschaft und engagierter Hamburger.

 

Jahrzehntelang hat sich Max Terworth als Mitglied in der Vertreterversammlung dafür eingesetzt, dass der genossenschaftliche Gedanke nicht verloren geht. Sein Rat und auch seine Mahnungen treffen auch beim Vorstand und beim Aufsichtsrat auf offene Ohren.

 

So überrascht es nicht, dass die bgfg nach ihm die Ehrenmedaille benannt hat, die unter den Genossenschaftsmitgliedern seit 2005 für Zivilcourage und ehrenamtliches Engagement vergeben wird. Beide Tugenden sind unmittelbar mit Max Terworth verbunden.