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BGFG: Geschichte der Baugenossenschaft

Die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG wurde am 24. Februar 1922 von 16 Gewerkschaftern in Hamburg gegründet und bietet ihren Mitgliedern seitdem sicheren Wohnraum zu günstigen Preisen.

Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass die Bewegung des damaligen »Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes« (ADGB) als »freie Gewerkschaft« bezeichnet wurde.

Die Umstände, die zu dieser Gründung führten, waren sehr ungünstig: Nach dem 1. Weltkrieg herrschte große Wohnungsnot und die wirtschaftliche Lage war allgemein schlecht. Der ADGB hatte damals bereits mit Wohnungsbaugesellschaften ein Unternehmen für die Wohnungsbaubetreuung der Gewerkschafter gegründet, doch den Arbeiterführern war das noch zu wenig. Ihr Ziel war die Gründung von Baugenossenschaften, die mit Hilfe staatlicher Mittel gesunde und erschwingliche Wohnungen für ihre Mitglieder bauten und selbst verwalteten.

Es sollte vor allem ein Gegengewicht zur profitorientierten privaten Bau- und Wohnungswirtschaft entstehen, indem Wohnraum zu angemessenen Preisen für breite Schichten der Bevölkerung, insbesondere für Familien, geschaffen wird.

Heute ist die BGFG mit rund 7.500 eigenen Wohnungen eine der größeren Wohnungsbaugenossenschaften in Hamburg und bietet ihren Mitgliedern attraktiven Wohnraum zu angemessenen Preisen.