Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Ein Abend über Gabriel García Márquez, die große Liebe und andere Abenteuer
am Donnerstag, 27.09.2012; 18:00 Uhr, Das Nachbarhaus in Niendorf

Gabriel García Márquez ist ein „Vulkan, der Träume ausspie“, so Pablo Neruda über den Literatur-Nobelpreisträger; ein bekannter deutscher Kritiker schrieb: „Ohne die reichen Bücher von Gabriel García Márquez wäre unsere Welt entschieden ärmer“. Sein Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ verkaufte sich mehr als 30 Millionen mal, 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Einer der wohl berühmtesten Romane des Literatur-Nobelpreisträgers (1982) ist, „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“, eine wunderbar romantische Geschichte: Am Abend der Totenfeier für ihren Mann taucht bei Fermina der Mann auf, den sie einst abgewiesen hat, Florentino. Er aber hat sie nie vergessen und ist noch immer unsterblich in sie verliebt – und beginnt seine große Liebe, 50 Jahre später, noch einmal zu erobern.
Gabriel García Márquez ist ein politisch aktiver Autor. 1986 etwa wurden in Valparaíso, dem Geburtsort Auguste Pinochets mehrere tausend Exemplare des Buches Das Abenteuer des Miguel Littín verbrannt. Darin beschreibt Marquez die Repressionen während der blutigen Pinochet-Diktatur.

Clara Vélez hat als Kolumbianerin ein besonderes Verhältnis zu  Gabriel García Márquez. Die ausgebildete Schauspielerin, Ballettänzerin und Sängerin ist an internationalen Bühnen aufgetreten, hat mit den „Backchen“  (Euripides) einen Theaterpreis geholt, war in Kolumbien in Shakespeares  „Richard III“ zu sehen, und sie ist z.B. auch bei den Karl-May-Spielen in Bad  Segeberg aufgetreten. – Seit Jahren in Hamburg lebend hat sie sich mittlerweile  auch einen Namen als Sängerin gemacht. Ihr neues Album trägt den Titel “Lógica  Contradicción”. Die Lieder, alle von ihr selbst geschrieben, sind vom Gefühl geprägt, sich zwischen zwei Kulturen zu bewegen.

Lesung Niendorf Lateinamerika, eine Veranstaltung der BGFG

Das Duo Perfume de Mujer besteht aus der Polin Aneta Pajek  und dem Argentinier Caio Rodriguez. Aneta Pajek ist Absolventin der Hochschule  für Musik in Gdansk. Sie spielt Werke von Astor Piazolla, Carlos Gardel und  anderen Tango-Klassikern. Ihre ersten instrumentalen Erfahrungen sammelte sie mit dem Akkordeon, bevor sie ihre Leidenschaft für den Tango – und die Seele des Tangos, das Bandoneon entdeckte. Seit 2003 tritt sie in zahllosen Konzerten in Europa und Südamerika auf. – Caio Rodriguez ist ein außergewöhnlicher Sänger des Argentinischen Tangos. Er war schon in Argentinien, Paraguay, Brasilien, in Italien, Deutschland, Polen. Der Vokalist kooperiert mit vielen Musikgruppen. – Aneta Pajek und Caio Rodriguez bilden eine Combo, die alles bietet, was den Tango so hinreißend macht.
Die Moderation des Abends übernimmt Micheal Friederici.

Eine Veranstaltung der BGFG, Information (040) 21 11 00-66

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